RADON-GEFAHR.eu

EINFACHE MASSNAHMEN gegen RADON

Bei der Sanierung bestehender Gebäude ist ein Abwägen von alternativen Möglichkeiten und deren Durchführbarkeit unumgänglich. Jedes gegen Radon zu schützende Gebäude erfordert eine auf den Einzelfall und die finanziellen Möglichkeiten der Eigentümer bezogene technische Lösung, wie Einbau von Radon-Schutzbarrieren im Neubau
(siehe auch: www.radonschutzfolie.eu) oder Installation von Belüftungsanlagen im Neu- und Bestandsbau, das Schließen bzw. die Abdichtung von Radon-Eintrittspfaden.

Radondrainage

abdichten der Radon-Eintrittspfade

Der Radoneintritt in Neubau-Gebäude kann z.B. durch den Einbau von gasdichten Kunststofffolien (Radon-Barrieren), Beschichtungen und Bitumenbahnen im Fundamentbereich verringert werden.

Radon-Schutzmassnahmen beim Neubau

Radon-Sperrfolie

Quelle: fotolia

Ziel ist eine radondichte Sperrschicht zwischen Untergrund und Gebäude oder zumindest zwischen Keller und Wohnbereich (Doppelbodenabsaugung). Mit der Verlegung einer Radon-Drainage unterhalb des Fundaments kann zudem radonhaltige Bodenluft abgesaugt und der Radoneintritt ins Gebäude verhindert, zumindest reduziert werden (siehe auch: www.radondrainage.eu). Auch die Vermeidung von offenen Treppenhäusern ist eine erste Hilfe gegen die Ausbreitung von Radon in Gebäuden.

Illustration Radon im Haus

Kellertreppe

Radonsanierung durch luftdichte Verkleidung des Kelleraufgangs

Auch bei niedrigem Gebäudewert sollten mit Rücksicht auf die Gesundheit der Nutzer wenigstens kostengünstige Maßnahmen zur Senkung der Radonkonzentration in Erwägung gezogen werden (Abdichtmaßnahmen, Belüftungen etc. siehe auch: www.radonschutz.eu oder www.radonfachperson.org).

ACHTUNG: nach energetischen Sanierungen können die Radonkonzentrationen in Ihrem Gebäude oder Immobilie steigen! Das Haus wird nämlich dichter, …gasdichter! Auch kann Radon jetzt über die Fassadenzwischenräume zwischen Wärmedämmung und Mauerwerk „nach oben steigen“ und kommt dann in höheren Stockwerken „unerwartet“ an.

Wärmedämmung

Sanierung eines Gebäudes

Quelle: fotolia

Radonbrunnen: Durch die Installation unserer externer Radonbrunnen (siehe: http://www.radonbrunnen.de) bzw. „Externe Unterbodenabsaugung“ mit geeigneter Entlüftung in der Nähe des Hauses kann die radonhaltige Bodenluft von den erdberührten Wänden und Gründung (Bodenplatte) des Hauses ferngehalten werden.

Vorbereitung für Radonbrunnen

Entlüfterrohr Radonbrunnen

Rohre einer Radondrainage

Freilegung des Erdreichs für eine Radondrainage

Dadurch wird der Eintritt des Radons in das Gebäude oft überwiegend verhindert. Gut gebaute externe Radonbrunnen in geeignetem Untergrund erfassen teilweise einen Umkreis von 20 m und mehr um Gebäude herum. So können ganze Häuserzeilen, Reihenhäuser oder Wohnkomplexe radonreduziert gehalten werden.